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Schulraum und Infrastruktur: Gemeinderat setzt Prioritäten

Überprüfung der Planung nach kritischen Voten an der Gemeindeversammlung
An der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025 wurde das Budget 2026 mit rund zwei Dritteln der Stimmen angenommen. Gleichzeitig wurden jedoch die im Aufgaben- und Finanzplan vorgesehenen Investitionen in die Schulinfrastruktur sowie in den Neubau des Feuerwehr- und Werkdienstgebäudes von der Bevölkerung kritisch hinterfragt. Unabhängig davon sah sich der Gemeinderat angesichts der angespannten Finanzlage in der Verantwortung, die Planung grundlegend zu hinterfragen. An seiner Sitzung vom 16. Dezember 2025 beschloss er, die gesamte Planung zu überprüfen und konsequent neu zu priorisieren.
 

Finanzielle Ausgangslage erfordert Fokussierung

Die finanzielle Situation der Gemeinde ist angespannt. Mit einem strukturellen Defizit und der prognostizierten Nettoverschuldung müssen zusätzliche Ausgaben weitgehend über neue Schulden finanziert werden. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat entschieden, konsequent zwischen zwingend Notwendigem und wünschbaren Idealzuständen zu unterscheiden.

Schulraum: Kritische Überprüfung des Bedarfs

Die Verwaltung wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Bildungskommission und der Schulleitung die Bedarfsanalyse noch einmal kritisch zu hinterfragen. Dabei soll geklärt werden, welche Raumanforderungen unter Berücksichtigung realistischer Schülerzahlenprognosen tatsächlich zwingend notwendig sind.

Mittelfristig bleibt das Ziel, das bestehende Provisorium wieder rückzubauen und in die bestehenden Bauten zu integrieren. Dazu soll insbesondere auch das Alte Schulhaus besser genutzt und mögliche Konsequenzen geprüft werden.

Prioritär bleiben weiterhin:

  • Realisierung eines Fluchttreppenhauses (Sicherheit, Ermöglichung von Lernlandschaften)

  • Optimierung Küche und Essraum für den Mittagstisch

Weitergehende bauliche Erweiterungen werden bis auf Weiteres zurückgestellt.


Feuerwehr und Werkdienst: Verbleib vorderhand am bestehenden Standort

Der bewilligte Studienauftrag für das neue Feuerwehr und Werkdienstgebäude wird wie geplant fertiggestellt. Die im Mai 2026 erwarteten Vorschläge und Kostenrahmen der Projektteams werden abgewartet und ausgewertet. Dies ermöglicht eine fundierte Grundlage für künftige Entscheidungen.

Feuerwehr und Werkdienst sollen jedoch vorderhand am bestehenden Standort im Schulhaus verbleiben. Mit den jeweiligen Nutzern wird geprüft, welche Folgen dies hätte. Die Realisierung eines Neubaus wird bis auf Weiteres sistiert, bis der Raumbedarf im Schulhaus abschliessend geklärt ist.
 

Am Montag, 30. März 2026, um 19 Uhr findet ein öffentlicher Informationsanlass statt, an dem die Ergebnisse der Prüfungen präsentiert werden. Betroffene Kommissionen, Nutzergruppen und die gesamte Bevölkerung sind herzlich eingeladen, die Ergebnisse zu diskutieren. 

Wir stärken die Identität und Standortqualitäten von Vitznau. Wir wollen Vitznau zukunftsfähig weiterentwickeln − als lebendige Gemeinde mit eigener Identität, intakter Landschaft und hoher Lebensqualität. 
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